Vegan Vacation …oder auch: BlogPost im Urlaub schreiben klappt wohl doch nicht.

Mein Motto für die nächsten 11 Tage: nicht fett vom Urlaub heimkommen 😉

Kaum zu glauben, aber das ist tatsächlich mein erster Urlaub seit zehn Jahren. Darum ist es jetzt wirklich an der Zeit gewesen, endlich mal ein bisschen über den Tellerrand zu schauen und ein neues Land, eine neue Kultur und andere Menschen kennenzulernen- und zu entdecken.

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Eigentlich ist es mein zweiter Besuch in der Türkei, aber diesmal bin ich alleine und ohne All-Inclusive-Cluburlaub unterwegs.

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I’ll be back! ❤

Ich bin in der Türkei in Side auf Last Minute Urlaub (supergünstig :D) im Lemas Siute Hotel  und es ist einfach ein Traum!

Nice Try… 😉

Naja das mit dem nicht fett heimkommen hat zwar geklappt (trotz Tonnen von Nüssen, getrockneten Früchten und Turkish Delights- die leider vegan sind , deswegen hab ich mir damit auch mit gutem Gewissen den Bauch vollschlagen können und holla die Waldfeh- unglaublich was ich verdrücken kann!). Aber einen Blogpost im Urlaub schreiben- das hat nicht hingehauen. Relaxen war Nummer 1 auf meiner To-Do-Liste (neben den fast täglichen Läufen auf der Strandpromenade). Diese To Dos hab‘ ich gewissenhaft erfüllt.

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Bei Sonnenschein und Wärme macht man gern mal ein paar Schritte ins Wasser, die Laufschuhe trocknen ja eh superschnell =)

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Selfietime! So lässt sich’s leben!

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Vielleicht nicht Gelato, aber dafür vieles anderes, leckeres Zeug!

Vielleicht wird das ja noch was im Nachhinein mit „Wie urlaube ich vegan in der Türkei“- aber jetzt liegt mir etwas anderes auf dem Herzen:

Denn im Urlaub bin ich auf meiner Suche nach dem Glück meinem eigenen Glück ein ganzes Stück näher gekommen. Begonnen hat die ganze Sache für mich mit dem Glücksmomente sammeln!, außerdem hat mich das „Raunzen auf hohem Niveau-Abstellen“ ebenso sehr umgestimmt. Einen Tag ohne über etwas Schlechtes reden oder sich über Etwas aufregen hat nämlich erstaunlich gut geklappt!

Aber bekanntlich lernt man sich selbst ein kleines Stücken besser kennen, wenn man alleine verreist. Ich war sehr gespannt auf diesen Prozess und bin aufgrund verschiedener Begegnungen und interessanter Unterhaltungen in manchen Dingen ein Stückchen klüger geworden. Im Nachhinein ist mir klar geworden, dass ich bestimmte Gewohnheiten gehegt und krampfhaft einzuhalten versucht habe, ohne eigentlich noch so richtig darüber nachzudenken, warum ich mich so verhalte und zu realisieren, dass ich mir das Leben damit nicht erleichtere, sondern mir selbst Stress produziere, obwohl das eigentlich gar nicht notwendig ist.

Eine Sache, die mir jetzt also klar und deutlich ins Bewusstsein gerückt ist, ist die Tatsache, dass wir über viele Dinge reden und viele Dinge machen möchten, von denen wir wissen, dass sie uns glücklich machen. Doch oft sind wir zu bequem oder wir haben zu große Angst, große Schritte zu machen.

Ich habe beschlossen, alle Dinge aus meinem Leben zu eliminieren, die mich nicht wirklich erfüllen. Meistens machen wir Sachen nur, weil wir glauben, sie seien aufgrund der Gesellschaft, in der wir leben, von Bedeutung, zumindest habe ich das anscheinend gemacht und oft sind wir uns dem auch gar nicht bewusst.

Um diese Einstellung auch wirklich leben zu können, habe ich einen sehr simplen Indikator für mich gefunden. Sobald ich sage „Ich muss wasauchimmer machen“ und ich merke, dass meine Motivation rückwärts läuft, weiß ich, dass es an der Zeit ist, etwas zu ändern. Ich möchte nur Dinge machen, bei denen ich sagen kann „Ich mache wasauchimmer, weil es mich interessiert“, oder „Ich möchte wasauchimmer machen“…

…und eines hab‘ ich auch noch gelernt: Wenn mal kein Plan in Aussicht ist und auch nicht so klar ist, wie es ganz genau weiter gehen wird: „Go with the Flow!“(Thank you so much, Nick!). Das ist zwar ein sehr einfacher, aber auch sehr effektiver Ratschlag, den ich bekommen habe. Vor allem für Menschen wie mich, die denken, immer einen Plan haben zu müssen, ist das eine sehr hilfreiche Art, die nähere Zukunft zu bestreiten.

Das alles klingt vielleicht simpel und eigentlich eh logisch, aber wenn es dabei um Sachen geht, die was ganz Großes sind, braucht es manchmal einen richtig große Portion Mut, eine Veränderung zu machen. Aber ich kann Dir versichern, es zahlt sich wirklich aus!

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„Um sich selbst  zu erkennen, muss man handeln.“ (Albert Camus)

 

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