Döner mal anders!

Mittlerweile boomen vegane und vegetarische Fastfood-Restaurants in Wien beinahe schon! Es ist kaum noch eine Einschränkung vorhanden, wenn man mal mit spezielleren Essgewohnheiten in einem Lokal zu Mittag- oder Abendessen möchte. Und nicht nur das – auchFleischesser werden schnell zufrieden und satt.

Ich war zugegebenermaßen noch in keinem drin, aber die Woche hat mich der Gusto überfallen und ich hab‘ mir kurzerhand dabeim selber veganes „Fastfood“ gemacht. „Fast“ ist es dann aber nicht wirklich gegangen, aber dafür hat es umso besser geschmeckt! …denn wenn die Zeit vorhanden ist, koche ich gerne sehr ausgiebig und mit viel Liebe und das schmeckt man dann auch im Resultat! …auch genießen kann man’s dann umso mehr!

Genau das hab‘ ich dann also gemacht: Für mich gab es heute einen veganen Döner -und auch das Brötchen hab‘ ich selbst gemacht 🙂 Das finde ich praktisch, denn so kann man individuell Gewürze in den Teig mischen, passend zur restlichen Beilage.

Also los gehts!

Zutaten für ein Brötchen:

  • 100 Gramm Buchweizenmehl für die glutenfreie Variante (wenn es nicht umbedingt glutenfrei sein muss, kannst Du auch eine andere Mehlsorte verwenden!)
  • 1/2 Päckchen Germ
  • Zirka 20 ml Wasser
  • Zirka ein bis zwei Teelöffel Flohsamenschalen als Eiersatz
  • Ein Schuss Öl
  • Gewürze nach Belieben (ich habe ein Brotgewürz von Sonnentor, Kümmel und Basilikum verwendet, für die orientalische Note kann ich Kreuzkümmel empfehlen)
  • Eine Prise Salz

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Löse zuerst den Germ in etwas lauwarmen Wasser auf. Vermenge dann die anderen Zutaten für dein Brötchen, inklusive der Gewürze auf die Du Lust hast, und knete diese mit der im Wasser aufgelöster Hefe durch. Es soll ein kompakter Klumpen entstehen. Dosiere das Wasser mit Vorsicht. Sollte der Teig nicht zu einem schönen Klumpen werden, weil die Masse zu flüssig ist, füge noch ein bisschen Mehl hinzu!

Weil der Germteig zum Aufgehen Wärme benötigt, lass‘ den Klumpen in einem Gefäß, bedeckt mit einem sauberen und feuchten Geschirrtuch, optimalerweise bei Zimmerthemeratur etwa eine halbe Stunde „gehen“.

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…und jetzt heißt es warten!

Vergiss aber nicht, dir eine Uhr zu stellen und nach 30 Minuten das Brötchen im Backrohr bei 180 Grad fertig zu backen! Doch in der Zwischenzeit kannst Du schonmal die Füllung für Deinen leckeren Döner vorbereiten 🙂

Du benötigst für die Füllung:

  • Einen großen Zwiebel (etwa 100 Gramm)
  • 1-2 Große Tomaten
  • 200-250 Gramm Blattspinat
  • Zirka 200-250 Gramm Sojajoghurt für das Dressing
  • Ein Schuss Öl
  • Kräuter für das Dressing

Ich habe Zitronen-Olivenöl, sowie getrocknete Minzblätter und Kräutersalz verwendet.

Beginne damit, den Zwiebel klein zu schneiden. Denke daran, auch etwas größere Stückchen auf der Seite zu lassen. Diese kommen dann roh in den Döner -also richtig authentisch ;)!

Brate die Zwiebel in einer Pfanne an. Sobald diese schön langsam braun werden, kannst Du auch die Tomaten und den Spinat in die Pfanne geben. Gut vermischt ergibt das Ganze dann eine leckere, gesunde und vor allem fleischlose Alternative zur Füllung des klassischen Döner.

Wenn Du Lust auf anderes Gemüse hast, kannst Du das natürlich auch in der Pfanne dazu mischen! Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt 🙂

Jetzt fehlt nur mehr das Dressing! Einfach alles in einer Schüssel zusammenrühren und schon ist’s fertig!

Auch das Brötchen sollte in der Zwischenzeit jetzt schon fertig sein! Also musst Du jetzt nur mehr alles anrichten!

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„Bastle“ Dir Deinen Döner nach Lust und Laune zusammen! …bei so vielen leckeren Zutaten  weiß ich garnicht, wo ich anfangen soll 😉

Noch ein bisschen Salat und eine Extraportion Schärfe und schon ist Dein Mittagessen perfekt abgerundet!

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„Was man gern macht, macht man gut“ heißt es so schön! Ich kann das nur bestätigen!

Ein weiterer Vorteil am „Fastfood- zuhause gemacht“ ist, dass Du es nicht ganz so „fast“- sondern wunderbar entspannt genießen kannst! Da hab ich auf jeden Fall gleich mal mindestens doppelt so viel davon = )

Ich wünsch‘ Dir viel Spass beim Nachkochen und dabei, eigene; gute Kreationen zu entdecken! Egal ob Fallafel-Sandwich oder Tofu-Burger, ich freue mich, wenn Du mir ebenso spannende Rezepte zusendest und mir  zeigst, was Du aus dem Brötchen gemacht hast!

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2 Gedanken zu “Döner mal anders!

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