„Step by Step“ auf Erfolgskurs – Teil 1

Versetzen wir uns einmal ein paar Monate zurück…
Die klassische Situation: der Sommer naht und die Zahl der Neumitglieder in Fitnessstudios steigt, Personal-Trainer können sich vermehrt an neuen Klienten erfreuen und der allgemeine Sportsgeist, sowie die Zahl an motivierten Hobbysportlern steigt.

Warum: Bald ist die Badezeit da und somit auch der gesellschaftliche Zwang zurück, seinen  – bis dahin hoffentlich gestählten – Luxuskörper im Schwimmbad, spärlich bekleidet mit den modischsten aber auch sehr knappen Badeklamotten, bestaunen zu lassen.

Und der Sommer kommt auch. Aber schneller als man denkt oder es einem lieb ist. Doch der Luxuskörper nähert sich nicht annähernd so schnell. Das hat meistens auch sehr klassische Gründe. Am klassischsten ist vermutlich die mit Zeitdruck steigende Motivation. StudentInnen und SchülerInnen kennen dieses Phänomen bestimmt von Prüfungen – bei denen kann das darauf folgende oft “bulimische Lernen“ auch für eine positive Note ausreichen. Aber für den Körper gilt das nicht, denn mit dem muss man nachhaltig umgehen.

Nagut, halb so wild. Der Sommer war da, der Sixpack nicht. „Nächstes Jahr kommt er ja wieder, der Sommer, dann hab ich meinen Sixpack aber wirklich.“ (auch ein Klassiker, quasi die „Morgen-Diät“).

Den Teufelskreis durchbrechen

Aber hier ist der Knackpunkt: Warum nicht gleich anfangen, am Traumkörper zu arbeiten, statt bis zum nächsten Frühjahr zu warten? Theoretisch könnte man immer auf einen geeigneten Zeitpunkt warten, denn wenn der Sommer schon da ist, ists eh schon zu spät. Nach dem Sommer kommt der Winter, da sieht keiner den Sixpack unter den ganzen dicken Klamotten. An Ausreden mangelt es nie, im Gegensatz zur Motivation.

Auch ich selbst kann hier aus Erfahrung sprechen, denn mein jährlicher Plan war der Sixpack bis zum Sommer. Dann ist mir (was für eine Überraschung, wo ich doch selbst auch Studentin bin) im Mai und im Juni die Prüfungszeit dazwischen gekommen. Und dann war der Sommer auch schon da. Doch daraufhin habe ich mir überlegt, dass es eigentlich viel klüger wäre an meinen Zielen zu arbeiten wenn ich keinen Stress wegen der Uni und den Prüfungen habe über den Sommer. Und siehe da: Ohne Stress „shaped“ es sich tatsächlich viel einfacher.

Vor allem jetzt, wo der Winter kommt und somit auch die Zeit, in der wir vermehrt daheim sind, uns weniger bewegen, vielleicht mal Punsch trinken gehen und uns und hier da ein (oder mehrere) Vanille-Kipferl genehmigen, ist es nicht unklug, wenn wir uns Ziele setzten und diese Ziele auch aktiv verfolgen.

Geh das Projekt also mal ganz anders an:

Wir alle haben Ziele, die wir erreichen möchten. Oft scheitert es aber entweder an der Disziplin oder an der Motivation. Deswegen ist die beste Lösung, sich selbst auszutricksen und ein Projekt von einer ganz anderen und neuen Seite heranzugehen, als man es bisher gemacht hat. Wenn es an der Disziplin und/oder der Motivation mangelt, ist es vielleicht der bessere Weg, sich also eine komplett neue Strategie auszudenken.

In meinen nächsten Beiträgen möchte ich Dir also Schritt für Schritt meine besten Strategien, Tipps und Vorgehensweisen verraten, mit denen Du deine Pläne und Ziele nicht nur umsetzten kannst, sondern auch viel weniger Probleme damit haben wirst, den Fokus immer im Auge zu behalten.

Also: Lange Rede, kurzer Sinn. Heute stelle ich Dir meine ersten zwei Tipps vor:

1. Der richtige Zeitpunkt

Der erste Schritt besteht darin, eine passende Ausgangssituation zu finden: Dieser Punkt soll kein Anlass für Dich sein, eine neue Ausrede zu finden, warum du doch nicht loslegen solltest. Aber wenn Du gerade für eine wichtige Prüfung lernst, nicht gesund bist, private Probleme haben solltest, in den nächsten zwei Wochen drei große Geburtstage anstehen oder sonst etwas in dieser Art bei Dir los ist und Du von vorne herein weißt, dass Du es nicht schaffen wirst, ein solches Projekt zum jetzigen Zeitpunkt durchziehen zu können, dann vertage den Start einfach ein wenig.

Wichtig ist jedoch, dass du den Fokus nicht verlierst und mit dem Start auch nicht zu lange wartest. Vertage den Start nicht zu lange, denn einen Motivationsschub so schnell wie möglich auszunützen, erleichtert den Start ungemein!

Außerdem solltest Du hinterfragen, ob es sich wirklich um einen schlechten Zeitpunkt handelt, oder Du gerade dabei bist, nach einer neuen Ausrede zu suchen.

Der zweite Schritt besteht darin, dass Du dir klar darüber wirst wo du gerade stehst was du erreichen willst:

2. Ausgangslage überprüfen und Ziel(e) definieren.

Diese(s) sollte realistisch und erreichbar sein. Vom Übergewicht zum Sixpack ist zum Beispiel ein sehr großer Schritt – für den Anfang sogar ein zu großer. Daher ist es am besten, sich bei sehr großen Gesamtzielen kleine Zwischenziele zu stecken. Wie wäre es, wenn du am Anfang einfach mal nur 5 Kilo abnimmst, statt vom Sixpack zu träumen?

Also: Überlege Dir gut, was du erreichen willst und mache einen Reality-Check, ausgehend von deinem jetzigen Ist-Zustand. Wenn dein Ziel nicht unrealistisch ist, ist es auch nicht von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Wenn Du aber das Gefühl hast, dass Dein Ziel zu weit weg ist und Du es eh nie erreichen kannst, dann fang mal eine Spur kleiner an. 😉

Wie es weiter geht, wirst Du in meinem nächsten Eintrag lesen können.

…und wenn Du selbst ein Ziel hast, das Du endlich erreichen willst, kannst Du dir bis dahin einfach mal über die ersten zwei Schritte Gedanken machen! =)

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3 Gedanken zu “„Step by Step“ auf Erfolgskurs – Teil 1

  1. Pingback: Same Shit, different.. Year?! | irish wallace

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