Wie war das nochmal mit den Vorsätzen…?

Drei Monate ist es nun her, dass wir ins neue Jahr gerutscht sind. Und das nicht alleine, denn mit an Bord waren auch viele ambitionierte (oder auch weniger ambitionierte) Vorsätze. Und da war so einiges dabei: Angefangen beim Abnehmen, dem Jobwechsel, beim Umkrempeln privater Angelegenheiten wie z.B. das Liebesleben, oder die Wohnungsrenovierung, vielleicht aber einfach nur das Montieren der Sesselleisten – jeder von uns hat bestimmt den einen oder anderen Vorsatz gehabt.

Und jetzt ist es bereits April. Hand aufs Herz: wer weiß denn noch was er sich vorgenommen hat? Und wenn er es noch weiß, wer hat seine Pläne in die Tat umgesetzt? Oder zumindest einen Teil davon, wenn er eventuell sogar noch daran arbeitet?

Zugegebenermaßen, die Fastenzeit hat bei dem einen oder anderen vielleicht ein paar Ideen wieder in Erinnerung gerufen. Doch so ganz klappt das nicht immer so, wie wir uns das Anfangs vorstellen.

Aber wir brauchen doch kein „neues Jahr“ oder gar eine Fastenzeit, um das was wir in unserem Leben ändern möchten, auch tatsächlich mal zu realisieren.

Wie wär’s einfach nur mit einer neuen Woche? Und zusätzlich ein paar kleine Tipps, die einen motivieren, oder die es einem leichter machen seine Pläne in die Tat umzusetzen?

Bei den Plänen und Vorsätzen muss es in erster Linie nicht um Sport, Ernährung oder einfach nur Gewichtsreduktion gehen. Wichtig: Dies sind bloß die Werkzeuge für den Lebenswandel. Wichtig hingegen ist es, einen klaren Einschnitt zu machen und motiviert an der Umsetzung zu arbeiten.

Ein wirklich guter Trick ist die folgende Taktik: „Die-Klappe-groß-aufreißen“. Aus einem sehr banalen Grund: Wenn man’s nicht schafft steht man ziemlich blöd da.

In die andere Richtung geht folgender Tipp: Gar nicht erst drüber reden und dann alle anderen zum Staunen bringen.

Und wenn’s eigentlich eh funktioniert, aber eben nur für eine Weile, kann man sich ein eigenes „Neues Jahr“ kreieren. Da bietet sich zum Beispiel der Geburtstag an, denn der ist ein neues Lebensjahr. Also eigentlich gar nicht so verkehrt. Jedoch kann man sich kaum aussuchen, auf welches Datum der dann fällt. Meiner ist beispielsweise Ende Juni. Das ist ganz schön praktisch, weil dann genau ein halbes Jahr vergangen ist. Und wenn’s bis dahin doch nicht so geklappt hat, dann wird ganz einfach „ge-rebootet“.

Eine weitere Taktik, eine die ich anscheinend viel zu oft anwende und für viele bestimmt nicht gut funktioniert, für andere dafür wieder umso besser: Ich nehme mir eigentlich viel zu viel vor. Alles schaffen geht nicht, aber dafür schaff ich mehr als wenn ich mir weniger vorgenommen hätte. Der einzig wichtige Knackpunkt: Prioritäten setzen.

Sollte das alles nicht funktionieren, such dir einen Verbündeten. Zusammen geht’s doch leichter. Man hat jemanden, mit dem man sich austauschen kann und motiviert sich gegenseitig.

Und wenn es miteinander nicht geht, dann eben gegeneinander: also eine Wette. Am besten mit einem Wetteinsatz mit richtigem Maß – aber das muss jeder für sich selbst wissen 😉

Dann gibt’s natürlich noch ganz andere simplere und klassische Methoden wie ein Belohnungssystem. Dafür muss man aber konsequent genug sein, sich nicht zu früh zu belohnen und vor allem ehrlich zu sich selbst sein.

Also lasst doch mal eure Vorsätze revue-passieren und motiviert euch nochmal, sie umzusetzen. Schreibt euch in euren Kalender (soweit ihr einen habt), wann ihr eure Vorsätze umgesetzt haben wollt. Macht euch kleine Erinnerungen in der Wohnung. Das muss nichts auffälliges sein, alleine ihr wisst, worum es geht, und vor allem:

Hauptsache ihr bleibt dran!

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Erfolg beim Zurückholen oder Weiterverfolgen eurer Vorsätze!

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Und um an dieser Stelle etwas zu gestehen. Diesen Blogeintrag wollte ich schon vor langem (sehr langem) machen. Genaugenommen zum neuen Jahr. Aber jetzt ist er endlich geschrieben- es hat zwar eine Weile gedauert, aber was zählt ist, dass es gemacht ist.

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Ein Gedanke zu “Wie war das nochmal mit den Vorsätzen…?

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